Hack fordert Teilnahme an UN-Klimakonferenz

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Künstler Hermann Josef Hack fordert von den Vereinten Nationen die Teilnahme am Konferenztisch der UN-Klimakonferenz

Bonn. Mit dem in Anlage beigefügten und im Folgenden zitierten offenen Brief fordert Hermann Josef Hack die Teilnahme an der bevorstehenden Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn.

Hack, der seit Gründung seines GLOBAL BRAINSTORMING PROJECTs im Jahr 1991 ca. 200 Aktionen und Projekte im Zusammenhang mit den Folgen globaler Veränderungen durchgeführt hat, u.a. auch immer wieder zu den zahlreichen UN-Klimakonferenzen, u.a. in Lima, Berlin, Bali usw., hat den Klimawandel zur Globalen Sozialen Plastik erklärt.

 

Foto der Aktion auf dem Bonner UN-Campus in der Anlage, Fotograf: Dr. Andreas Pohlmann714.

2. November 2017

An die Vereinten Nationen

Ausrichter der COP 23 Weltklimakonferenz

UN Campus

Platz der Vereinten Nationen 1

53113 Bonn

Offener Brief an die Ausrichter der COP 23

Ich erhebe den Anspruch für die Kunst auf Teilnahme an der Weltklimakonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Ausrichter und Organisatoren der Conference of Parties 23 fordere ich von Ihnen meine Teilnahme als Künstler an der Weltklimakonferenz ein.

Der Klimawandel mit seinen ökologischen, ökonomischen, aber vor allem sozialen Auswirkungen ist in erster Linie ein kulturelles Phänomen, das wie nie zuvor einen Paradigmenwechsel in kürzester Zeit erfordert, ohne den die gesamte Menschheit ihre Existenzgrundlage zu verlieren droht.

Bis heute bleiben aber die Experten der Kultur, Kulturschaffende, deren Berufung es ist, Visionen zu entwerfen und Menschen in ihrem Innersten zu erreichen, damit sie von der Erkenntnis zu konsequentem Handeln gelangen, von den Weltklimakonferenzen ausgeschlossen. Ihnen billigt man höchstens zu, in einem Beiprogramm abseits von den entscheidenden Verhandlungen Aufmerksamkeit für die Themen zu erregen, die von Wissenschaftlern, Interessenvertretern der Wirtschaft und anderen Gruppierungen und Politiker/innen exklusiv geführt werden.

Das ist nicht nur schade, sondern unverantwortlich vor dem Hintergrund der drängenden Umstände. Ich fordere daher, Künstler/innen, die sich ernsthaft und nachweislich nicht erst seit heute mit den Herausforderungen des globalen Wandels beschäftigen, an den Verhandlungstisch zu lassen. Ich persönlich stelle mich dieser Verantwortung und fordere ein, an den Verhandlungen teilzunehmen.

Ich habe den Klimawandel zur Globalen Sozialen Plastik erklärt und stehe mit dem von mir 1991 gegründeten GLOBAL BRAINSTORMING PROJECT zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Hermann Josef Hack

 

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